Wie Kleine Zeitung und Krone berichten, gibt es die Idee, mittels einer Seilbahn über der Mur, eine schnelle Nord-Süd-Verbindung in Graz zu schaffen. Hier meine Gedanken dazu:
Die Mur-Seilbahn soll ca. 20.000 bis 30.000 Passagiere pro Stunde befördern können.
Die gesamten GVB befördern mit 8 Straßenbahnlinien, 27 Autobuslinien und 8 Nachtbuslinien 99 Millionen Fahrgäste im Jahr.
Bei einer Betriebsdauer von 18 Stunden täglich kommt man auf eine durchschnittliche Beförderung von ca. 15.000 Passagieren pro Stunde.
Die Seilbahn könnte also bis zu doppelt soviele Passagiere befördern, wie im Schnitt das gesamte GVB-Netz nützen!
Ohne die Pläne zu kennen komme ich bei Annahme einer durchschnittlich 12-minütigen Beförderungsdauer pro Passagier auf 4.000 bis 6.000 Plätze in den Gondeln.
Was passiert, wenn die Seilbahn einmal stehen bleibt, wie das ja bei Gondelbahnen in Skigebieten immer wieder vorkommt. Ist die Feuerwehr in die Planung einbezogen und werden auch gleich Notfallpläne erstellt?
Was mich wundert ist, dass es aus keinem politischen Lager echten Widerstand gegen diese Idee gibt.
Das liegt entweder daran, dass keiner die Idee ernst nimmt, oder dass Wolfgang Malik mit der Graz-Holding im wahrsten Sinn des Wortes Graz in der Hand hält.



