Foto von Gregor Schlierenzauer (Gesendet via Agentur der Plankenauer)
Titelbild für Kleine Zeitung, 16.1.2012Foto von Gregor Schlierenzauer (Gesendet via Agentur der Plankenauer) Reflexion über meine KunstfotografieIch lade dazu ein, sich zuerst die Fotos unter
anzusehen und erst dann hier weiterzulesen! Der eigene Eindruck soll im Nachhinein durch diesen Text ergänzt werden. Es soll keinesfalls um ein Rätselraten in der Form "Was hat sich der Künstler gedacht?" gehen. Was die Love-Parade aus der Euro-Krise lernen sollteEine Satire1. SzeneDer Veranstalter eines großen Festivals, ein renommierter Wissenschaftler, ein zufällig ausgewählter Festivalbesucher und ein honoriger Herr im Maßanzug sitzen an einem Tisch. VERANSTALTER: Was da bei dem letzten Festival passiert ist war schrecklich und darf nie wieder passieren! ALLE: Ja, schrecklich! WISSENSCHAFTLER: Unsere Studien zeigen, dass die Ursache eine Überregulierung war und sich die Besucher nicht frei genug bewegen konnten. Sie müssen also die Security feuern und dem Spiel der Massen freien Lauf lassen. BESUCHER: Aber war es nicht gerade, dass zuwenig geplant und geleitet wurde? WISSENSCHAFTLER: Probleme kann man nicht durch Regulierung und Kontrolle lösen. Unsere Theorie sagt, dass es am besten ist, wenn alle völlig frei das machen können, was sie wollen – denn dann kommt das Beste dabei raus. Der Homo festivalis maximiert nämlich... BESUCHER: (Erinnert sich an seinem Mathematiklehrer, der ebenso unverständlich war und immer Recht hatte, und schweigt.) VERANSTALTER: (Ist erleichtert, weil er die Verantwortung los ist. Er muss sich um nichts kümmern und alles wird gut.) Ich verstehe, das ist ein großartiger Plan. Wir müssen nur noch die Polizei davon überzeugen, dass sie nicht eingreift. WISSENSCHAFTLER: Auch die kann sich den eindeutigen Ergebnissen unserer Theorie nicht entziehen. VERANSTALTER: Dann wäre ja alles geklärt. Ich danke Ihnen, meine Herren. HERR IM MASSANZUG: (Lächelt.) Einige Wochen später |
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